"m13 auf Schulplatz: Poschiavo in Angst"**Ausrufezeichen*, kein
"Einbruch in Chalet - droht m13 Abschuss"**Fragezeichen*, kein
"Problembär entpuppt sich als "Bärlock Holmes"**Augenzwinker* mehr.
20 Minuten druckt in einem Anflug von Sentimentalität die ehemaligen Schlagzeilen auf Seite 3 der heutigen Ausgabe nochmals ab - neben einem Bericht über die Empörung, die der Abschuss unter den 20Minuten-Online-Usern ausgelöst hat - und der anscheinend allgemeinen Erleichterung im Püntnerland. Aber was soll anderes entstehen als grosse Empörung, wenn man sich mit tendenziösen Schlagzeilen Leser heranzüchtet, die den Bären dann durch die Schlagzeilenbrille wahrnehmen. Was soll anderes entstehen als grosse Angst, wenn man die Begegnung zwischen Bär und Mensch so stark dramatisiert wie 20 Minuten kürzlich in seinen Berichten über die Begegnung zwischen einem Mädchen und dem Problembären (niemand berührt, angeknurrt oder verletzt)?
Damit ein Bär in der Schweiz Platz hätte, bräuchte es Aufklärung, Information, Bildung, Entdramatisierung. 20Minuten kann das alles nicht leisten. Sorry, information is not our job, thank you very much.
*(20Min, 21.02.2013, Wil-Winterthur, p. 3)
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